

bis 04.09.2010

Sonntag 15. August 2010
Liebe Gemeinde,
hier ist euer geliebter Hausmeister Paul Pasulke.
Während ich diese Zeilen für Euch schreibe, sind wir noch live und direkt auf der Heimreise in unser geliebtes Bayern.
Heute werde ich Euch/Ihnen etwas über die Schattenseiten des Alltags der Herren/Dame-Musiker erzählen.
Sind gerade auf der A7 unterwegs. Es regnet in Strömen, es ist grau und kalt und jetzt auch noch STAUUUUUUUU!!!
Die abertausenden Bremslichter der Autos vor uns deprimieren uns. Die Stimmung in unserem Großraumbus ist sehr gedämpft.
Michael A. fragt schon ungeduldig zum wiederholten Male nach der Stewardess. Jakob G. ist resigniert in ein Buch über Schwangerschaftsgymnastik vertieft.
Jahrelange zwischenmenschliche Konflikte drohen in dieser Tristesse durch die Oberfläche zu brechen.
Ein Königreich für einen Hofnarr der uns bei Laune hält.
Sogar eine selbstlose Tanzeinlage von Veronika W. auf dem Armaturenbrett kann die Stimmung um kein einziges Lux erhellen.
Jakob G. glänzt durch inkompetente Zwischenrufe.
Was uns zum nächsten Problem bringt.
Inkontinenz kann auf einer staugefüllten Autobahn fatale Panikattacken auslösen.
Dies alles wäre nicht zu ertragen, wenn wir nicht noch mindestens eine Woche von dem genialen Konzert in Lamme zehren könnten.
Deswegen, hier an dieser Stelle ein einfaches Dankeschön!
Es war wirklich super bei Euch!
Einige Grüße
Euer/Ihr
Paul Pasulke (Hausmeister aus Leidenschaft)

Donnerstag 12. August 2010
Generation X fährt in den hohen Norden zu unseren Freunden an der Nordseeküste.
Na ja, beinahe Küste. Genau gesagt fahren wir ins Land der 54 Kräuter, ins Land des Jägermeisters und rocken das legendäre Open Air in Lamme bei Braunschweig.
Was heißt hier rocken, wir zünden denen die Bude an.
Also, wer mal Lust hat ein anderes Land, und ein anderes Volk kennen zu lernen, der sollte am Samstag nach Lamme kommen. OK, das ist jetzt nicht gerade um die Ecke.
Aber glaubt mir, die können richtig feiern!!! Wir haben das letztes Jahr am eigenen Leib zu spüren bekommen. Vier Wochen Rehaklinik, Askese, Finnische Sauna (Ohne Vodka). Danach waren wir wieder hergestellt. Schaut nach unter www.lammer-open-air.de
Nach dem Konzert baden wir alle nackt in einem Pool, gefüllt mit Jägermeister!
Nachbericht folgt sobald ich wieder richtig sehen kann, irgendwann am Montag.
Einige Grüße
Paul Pasulke (Haus & Jägermeister von Generation X)

Freitag 23. Juli 2010
Hallo meine Lieben,
was waren und sind das für Wochen?! Fahrenheit, Fahrenheit, Popahrenheit. Rudi Carrell (Gott hab ihn selig) mit seinem „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ hätte seine wahre Freude gehabt. Eine doppelte Portion Sommer, Sonne und Fahrenheit für uns alle. Und erst die Temperaturen. Das muss man sich mal imaginieren. Spitzenwerte von +91.9 °F waren an der Tagesordnung.
Liebe Kinder, jetzt werden viele von Euch/Ihnen sich fragen, Fahrenheit, was ist das?
Nein, wir fahren heit nicht irgendwo hin.
Aber "ACHTUNG", wer sich als erster unter der Nummer 09070-960333 meldet, und mir sagt wie viel Grad Celsius +91,9°Fahrenheit sind, der fährt zum nächsten Generation X Konzert umsonst, denn Sie/Er gewinnt 2 Freikarten für ein GX Konzert Seiner/Ihrer Wahl! Die Leitungen sind ab sofort geschaltet.
Daniel Gabriel Fahrenheit (1686–1736), wurde am 24. Mai 1686 in Danzig geboren, und starb am 16. September 1736 in Den Haag.
Herr Fahrenheit war ein deutscher Physiker.
Und in der Zeit zwischen seiner Geburt und seinem Tod war er ein fleißiger Tüftler und Erfinder. Nach ihm wurde die Temperatureinheit "Grad Fahrenheit" °F benannt.
°C = (°F - 32) * 5 / 9 = °C
Fahrenheit entwickelte präzise Thermometer mit 3-Punkte-Eichung (Fahrenheit-Skala) und begründete hiermit die Thermometrie. Zunächst verwendete er als Thermometersubstanz Weingeist, ab etwa 1714 auch Quecksilber.
So, jetzt habt ihr wieder was gelernt.
Ich konnte auf alle Fälle feststellen, dass solch enorme Fahrenheit Spitzenwerte der Stimmung bei den Open-Air-Konzerten sehr zuträglich waren. In Bocksberg habt ihr zum Teil im Bikini bis 3.30 Uhr mitgeschwitzt und gefeiert. Danke für den schönen Abend! Heute vor einer Woche Festzelt Pörnbach. Auf der Bühne amtlich gemessene +118.2 °F (Achtung Fleißaufgabe, wer mir das zusätzlich zur ersten Frage noch beantwortet, bekommt noch 2 Gratis-Getränke dazu!)
Wahnsinns Stimmung, und als Bonus noch etliche Damen nur mit BH’s bekleidet vor der Bühne. Eine klassische WinWin Situation. Dann am letzten Samstag das Open Air in Gergweis. Top Wetter (anfangs), Top Veranstalter (Den ganzen Abend. Fettes Danke an John Altbauer und sein Team!)
Und ein völlig durchgedrehtes Publikum.
21.00 Uhr Konzertbeginn-Tausende vor der Bühne - Stimmung kurz vor dem Siedepunkt (hallo Herr Fahrenheit) - 22.00 Uhr schlagartiger Wetterumschwung - amtliche Unwetterwarnung - sintflutartige Regenfälle – Stimmung hält – Frisur nicht – wieder halbnackte durchnässte Damen und auch Herren vor der Bühne. Nur eng anliegende oder gar keine T-Shirts. Abermals WinWin Situation!!!
Wer auch immer für dieses Wetter da oben im Himmel verantwortlich zeichnet. Herr Petrus oder Frau Gott. ICH LIEBE SIE/IHN DAFÜR
In diesem Sinne wünsche ich Uns/Euch/Ihnen
weiterhin frohes Schwitzen.
Paul Pasulke
Mittwoch 14. Juli 2010
Guten Morgen!
Hallo liebe Gemeinde,
hier ist er nun endlich wieder. Euer/Ihr allseits beliebter und schmerzlich vermisster Hausmeister Paulchen Pasulke.
Ausgeschlafen, und wie aus dem Ei gepellt steh ich wieder auf der Matte. Lasst mich erklären Leute. Sommerloch, tropische Hitze, Fußball-WM und Schwiegermutter. Das sind nur zwei gute Gründe von 1000en um meine Abstinenz zu rechfertigen. Da hilft nur noch eins, nämlich ein ausgedehnter Sommerschlaf! Im Winter kann das ja jeder. Bären, Blauwale, Seepferdchen und auch die Gazelle sind ja erfahrene Winterschläfer, die uns das jedes Jahr vormachen. Da gehe ich nicht mit der Mode. Da sage ich ein klares NEIN zum JA zum Winterschlaf. Ich halte Sommerschlaf. „E’basta“. (aus dem frängischen übersetzt „eine Nudel“)
Das muss für heute jetzt aber auch mal reichen. Ich gehe jetzt an den See und werde erst mal meiner Nudel Abkühlung verschaffen.
Ab kommender Woche gibt es dann die Nachberichte zum Open Air in Bocksberg, und von den Konzerten in Pörnbach und dem Open Air in Gergweis. (Gergweis: Achtung Generation X spielt von 21.00-23.30 Uhr)
Noch ein Tipp unter uns Männern. Bei dieser Hitze immer daran denken. Macht es wie ich und zieht Euch Röcke an. Das hilft gegen die lästige Sacksuppe.
Bis nächste Woche
frohes schwitzen.
Einige Grüße
Paul Pasulke

Montag 31. Mai 2010
Hallo liebe Gemeinde,
hier ist Euer/Ihr Lieblingshausmeister Paul Pasulke.
Also, es folgt nun der ausführliche Bericht vom Wochenende.
Wie Ihr hier sehen könnt, war die Lage am vergangenen Wochenende ruhig und entspannt.
Es war alles sehr, sehr gut. Auch die Unterkunft und die Betten waren gut.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann singt er am Mittwoch in Altenstadt wieder!
Einige Grüße
Paul Pasulke (Hausmeister)
Gut!
Wochenende war gut.
Publikum war auch gut.
Veranstalter waren gut.
Wetter war aber auch gut.
Auch die Parkplätze waren sehr sehr gut.
Applaus war sehr gut.
Autabahnfahrt war aber auch gut.
Frauen waren gut.
Gut, den ausführlichen Bericht könnt Ihr morgen Abend
hier an dieser stelle LIVE und Direkt lesen.
Ich geh jetzt erst mal auf's Klo.
Bis dann
Paul Pasulke!

Sonntag 23. Mai 2010
….das ist hier die Frage, die noch zu beantworten wäre.
Guten Tag liebe Gemeinde. Hier ist Euer/Ihr Lieblingshausmeister Paul Pasulke. Demnächst auch noch als Kellermeister und Schlossverwalter von Generation X tätig.
Rückblick. Freitag 21. Mai 2010. Die Herren Musiker nebst Dame wurden vom WBV Donnersdorf für ein Gastspiel beim weltberühmten Donnersdorfer Weinfest gemietet. Alles schien auf einen ganz normalen Beatabend (aaf frängisch, Biedomnd) hinauszulaufen. Doch die Aus… und Nebenwirkungen dieser sehr gelungenen Veranstaltung werden wir alle noch lange zu spüren bekommen. Da haben die Herren mit Dame Musiker offensichtlich etwas falsch verstanden. Um auf den Punkt zu kommen. Es war wirklich ein super Abend. Nette Mieter danke für die super Bewirtung. Und natürlich ihr…das Publikum, das nicht kleinzubekommen war. Was die Kapelle auch versuchte… zb. original Ton Uwe M. „ Ihr seid doch total fertig und müde, ihr könnt doch nicht mehr, geht doch endlich nach Hause, haut ab, sonst werf ich Euch persönlich raus…“) Nichts hat geholfen. „Manche Leute“ geben nicht mal dann auf, wenn man ihnen eine geladene und entsicherte Waffe an den Kopf hält, geschweige denn, sie gehen ganz einfach mal unaufgefordert Heim. Obwohl, mit dem Begriff „manche Leute“ ist eigentlich das ganze Publikum in Donnersdorf gemeint! Auch die Freigänger von der „Schwabentour“. Danke für die tolle Stimmung über den ganzen Abend hinweg. Respekt!!!. Und jetzt kommt der springende Punkt, the jumping point, Les üpfing Pünkte. Das Publikum in Thunder Village hat sein „wahres Gesicht“d gezeigt. Und warum? Ich will es Euch/Ihnen verraten. Weil im Wein die Wahrheit liegt. Und genau das ist das fatale an der ganzen Sache. Die Herren Künstler sind seit Freitag ganz besessen von dieser Tatsache. Die hocken seit dem frühen Samstagmorgen in Fötushaltung im Weinberg, und warten auf die Wahrheit samt Erleuchtung. Ich krieg die da gar nicht mehr raus. Heute Vormittag endlich, konnte ich sie davon überzeugen, dass eventuell, unter gewissen Umständen, vielleicht ein Fünkchen Wahrheit nebst Erleuchtung käme, wenn sie sich gemütlich eine gute Flasche Wein aufmachen, und mit Sinn und Verstand dieselbige genüsslich schlürfen. Lällebätsch, die kapieren leider gar nix. Geb denen den kleinen Finger, und sie reißen dich in Stücke. Soeben haben die sich unter www.buyawinemountain.hicks einen ganzen Weinberg samt Schloss in Frankreich gekauft. Und da sitzen die jetzt bis zum Sankt Nimmerleinstag zwischen den Fässern und suchen nach der Wahrheit. Also was die nächsten Konzerte betrifft…ich weiß ja nicht. Vielleicht kommen die ja nie mehr zurück, bleiben in ihrem Weinkeller und ……..
Süffige Grüße
Paul Pasulke (Kellermeister)